INEDUCO

-Foundation

Help for self-help in Myanmar (Burma)

Welcome to the homepage of INEDUCO Foundation!

Die INEDUCO ist eine „Klein“-Stiftung. Seit über 20 Jahren engagiert sie sich in  wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Belangen für Randgruppierungen in Myanmar (Burma), einem Land, das für viele Jahrzehnte – mit einem kurzen Unterbruch (November 2015 – Februar 2021) – aus politischen Gründen von der Weltgemeinschaft weitgehend marginalisiert und boykottiert wird.

INEDUCO konnte – neben anderen, viel grösseren Entwicklungsorganisationen – im Verlaufe der letzten Jahre einiges in Bewegung setzen.

Aber es bleibt noch viel – sehr viel – aufzuholen, bis allein die Lücken in den Einkommensbeschaffungs-möglichkeiten(IN = INcome generating), der Ausbildung (EDU = EDUcation) und der Gemeinschaftsentwicklung (CO = COmmunity development) einigermassen geschlossen sein werden. Dies ist aber eine wichtige Voraussetzung dafür, dass eine Mehrheit von Burmesinnen und Burmesen in der Zukunft im Lande bleiben und ein Leben in Würde, mit Selbstvertrauen und einer gewissen persönlichen Freiheit, Sicherheit und Selbständigkeit führen können.

 

Ab 1. Februar 2021 (Militärputsch); aktualisiert am 2.8.22

Liebe Freundinnen und Freunde der INEDUCO Stiftung
Sie fragen sich vielleicht, wie es eigentlich in Burma bezüglich der INEDUCO – Projekte und der Notsituation weiter läuft. Jetzt, wo alle in Richtung Ukraine schauen.
Ja, es sieht (wie auch in Afghanistan, in Jemen und in weiteren Orten in der Welt) ziemlich übel aus:
Nach dem vor 17 Monaten erfolgten Militärputsch und dem Scheitern jeglicher Verhandlungen ist der anfangs September 2021 begonnene Bürgerkrieg nach wie vor im Gange. In den Städten bedeutet dies Bombenexplosionen, in ländlichen Gebieten zum Teil offener Waffengang, unsichere Schulwege, verbrannte und vergaste Dörfer, Tausende Flüchtende. Die Wirtschaft ist komplett am Boden, viele Leute sind ohne Jobs, kämpfen ohne Unterstützung ums Überleben, sind also in echter Not. Kontakt haben wir per Viber, Signal, seltener per Mail; Strom- und Internetausfälle sind sogar in Yangon die Regel.
Im letzten Meeting der Swiss-NGOs (per Zoom, am 29. März 22) – organisiert durch die Botschaft der Schweiz in Myanmar – hiess es offiziell: „Möglichst im Graubereich weitermachen; bis jetzt lassen die Militärs die Entwicklungsprojekte, die ihnen ungefährlich erscheinen, mehr oder weniger in Ruhe.“
So gehen auch unsere Projekte in den entlegenen Regionen – die Mangroven – und Umwelt-Sensibilisie-rungsprojekte „Community Environmental Empowerment Program (CEEP)“ und auch die Kombination von „Agro- and Aqua-Forestry (AFP)“ im Ayeyarwady-delta – weiter. Allerdings haben wir nach wie vor das Problem des Geldtransfers in die Projektgebiete; die Kontrolle durch das Militär wird immer enger; jede Person, die (ab einem bestimmten Betrag) Geld abholt wird einvernommen. Aber auch diesbezüglich suchten und fanden wir inzwischen Lösungen – mindestens für kleinere Beträge.
Seit kurzem haben wir in dieser Notsituation die Humanitäre Hilfe wieder aufgegriffen, mit kleinen Beträgen an uns persönlich bekannte lokale Personen und Gruppen. Dies funktioniert u.a. über Western Union; bei kleinen Beträgen war dies bisher – zum Glück – ohne Kontrolle und Abzüge!
Kriterien für diese Art von Zuwendung sind unsere persönlichen Beziehungen, in der Regel über Jahre, das Wissen, was mit dem gespendeten Geld genau passiert und die Gewissheit, dass tatsächlich eine grosse Notsituation besteht. So haben zum Beispiel zwei Lehrerinnen ihr Haare und ihren Schmuck verkauft, um Lebensmittel für ihre Familien erstehen zu können.
Der Entscheid vorübergehend vermehrt im Bereich humanitäre Hilfe aktiv zu werden, stützt sich auch auf unsere INEDUCO-Statuten. Dies soll aber in einer Art von «Humanitarian Packages» erfolgen. Das ist eine Kombination zwischen Soforthilfe und der Unterstützung jeglichen Bestrebens, möglichst selber einen Weg aus der schlimmen Situation herauszufinden. Und so sieht das Package aus:
Eine einmalige Soforthilfe (CHF 150 – 200), um sofort lebensnotwendige Güter – wie z.B. auch Medikamente – für ein paar Wochen zu kaufen, oder um die Miete für ihre Behausung zu bezahlen oder um sich aktiv um eine Stelle bewerben zu können.
Um einen ev. etwas grösseren Betrag könnte es sich handeln, um damit möglichst selber aus dem Schlammassel herauszufinden, um z.B. einen kleinen Micro-Business zu eröffnen, um sich mit anderen zusammen zu tun und mit diesen eine Aktivität zu planen und wenn möglich ein kleines Projekt zu starten.
Der zweite Schritt ist nach unseren Erfahrungen erst möglich, wenn die betreffenden Personen erst einmal aufatmen – ihre Grundbedürfnisse für ein paar Tage oder Wochen abdecken – können und dann über die Energie verfügen, ihr Netzwerk wieder zu aktivieren und nach vorne zu schauen, um z.B. einen Verkaufsstand einzurichten oder ein kleines Stück Land neu zu bepflanzen. Bei diesem Schritt ist die INEDUCO Stiftung allenfalls auch bereit, mehr als einmalig zu unterstützen. Und das Geld fliesst nach wie vor über Gewährspersonen, mit denen wir in den letzten (10-15) Jahren zusammengearbeitet haben.
Herzliche Grüsse
INEDUCO Stiftung, Niklaus Brockhaus und Heinz Ermatinger

Projects

Areas of support of INEDUCO Foundation

Our primary focus is on income generating projects

Education, vocational training and continuing education und

Community Development

minorities,
economically and socially marginalised people...

 

Projects areas

Income generating projects

We run income generating projects („IN“ = „Income generating“) by...   ...providing start-up assistance after vocational training (e.g. sewing machines, scissors and equipment of sewing shops)

.. assisting the establishment, maintenance and funding of start capital of microcredit organisations (e.g. income generation for nursery school tuition which is not covered or funding for the purchase of goods and seeds by market women and farmers).

Education, vocational training and continuing education

Education, vocational training and continuing education …("EDU“ = "Education") is particularly close to our hearts

INEDUCO supports socially and economically marginalized children (-> Early child-care and development, ECCD), during...

As part of the Career Enhancement Program (CEP), non-wealthy Burmese who are already in the work process and have little technical knowledge - in Saturday and Sunday courses - acquire basic skills in the areas of “setting up a small business”, “microfinance” and “administration -tion, finance and accounting ”. Over 1,500 certificates have already been issued over the past 10 years.

During the course of this training, the students, lecturers and the school management asked for a more “contemporary” training method, such as “Learner Centered Teaching (LCT)”. Since 2015, this has led to training for teachers (Training of Trainers, ToT). Successful completion of this course is rewarded with a certificate from the Lucerne University of Applied Sciences. SME entrepreneurs are also increasingly interested in the “Learner Centered Teaching (LCT)” method practiced in ToT and “Management of the Learning Organization”.

INEDUCO supports physically disabled persons (by means of educational programms and tools as well as procuring purchasing agencies)

INEDUCO also offers complementary programs and supplementary benefits within the framework of public education (ranging from buckets for rainwater to school material and desks to training programs for the benefit of sensibilisation for a sustainable environment)

Community Development

From a political point of view INEDUCO considers community development …(„CO“ = "Community Development") … to be of utmost importance for ... displaced and
resettled persons

minorities,
economically and socially marginalised people...

...for the purpose of income generation and/or long term improvement and alleviation of poor living conditions.

Workshop with teachers, parents and other village representatives.... about activities of the next project phase and its priorities in the framework of a larger and diverse environmental project in the Ayeyarwady-delta.

Introduction to the cultivation of fruit trees and vegetable growing in „home gardens“ (for remote, rural households)

Supporting action for minimal power supply (for remote, rural households)

These ladies proudly present blouses sewn by themselves after attending an introductory course (in camps for people displaced by war in North East Myanmar)

Introduction of energy saving cooking areas (mainly in border areas of protected forest reserves)

Humanitarian Aid

INEDUCO provides humanitarian assistance... Humanitäre Hilfe…

... to people living in precarious situations and in conflict areas (e.g. supply of wholesome nutrition; educational programs in camps for internally displaced people)

... in disaster areas, e.g. in 2008 to areas strongly damaged by cyclone „Nargis“ in the Ayeyarwady Delta (e.g. assistance for the reconstruction of houses, schools, bridges as well as funding of boats for children’s way to school)

Sewing education in camps for internally displaced persons (IDP)

Civil war still rages in certain parts of Burma. Women and children live in camps for Internally Displaced Persons, waiting to be able to return to their heavily mined villages.

Projects areas

Which projects does INEDUCO support?

INEDUCO supports projects throughout Myanmar where we have been able to establish relationships of confidence with local people and where networks have been set up since 2001. At the moment our project emphasis is in: Yangon and vicinity Ayeyarwady Delta (Pyapon and Bogalay Townships) Kachin State (Myitkyina and vicinity) Southern Shan State (Inle Lake area) Rakhine State (Gwa and Kanthaya Townships)

In ganz  Myanmar.

Aktuelle Projektschwerpunkte sind zur Zeit:

Yangon und Umgebung

Ayeyarwady Delta (Pyapon und Labutta Townships)

Kachin State (Myitkyina, und Umgebung)

Mandalay Region (Pyinmana Township) 

Südlicher Shan State (Region Inle Lake)

Rakhine State (Gwa und Kanthaya Townships)